{"id":246,"date":"2012-03-24T13:59:05","date_gmt":"2012-03-24T13:59:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/?p=246"},"modified":"2015-02-03T11:42:25","modified_gmt":"2015-02-03T11:42:25","slug":"session-1-collaborative-recall-effects-and-extended-identity-generation-in-twitter-communication-the-case-to-remember-and-to-forget","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/session-1-collaborative-recall-effects-and-extended-identity-generation-in-twitter-communication-the-case-to-remember-and-to-forget\/","title":{"rendered":"Session 1: Collaborative recall effects and extended identity generation in Twitter communication \u2013 The case to remember and to forget"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #00000a\">Der zweite Vortrag der Session 1 \u201eCollaborative recall effects and extended identity generation in Twitter communication \u2013 The case to remember and to forget\u201c wurde von Jurgis Skilters (University of Latvia) gehalten. Die Hauptannahme, auf der dieser Vortrag aufbaute, war, dass Individuen, die <a href=\"https:\/\/twitter.com\/\">Twitter <\/a>nutzen, ein \u201eextended self\u201c innerhalb dieser Mikroblogging-Plattform generieren. Sie befinden sich dort online in einer Gruppe von Menschen, die nur \u201epsychologisch real\u201c ist. Es z\u00e4hlt der Zyklus von Unterst\u00fctzung und Feedback, undzwar mehr als das Posten von informativem, signifikantem Inhalt. Untersucht wurden im Hinblick auf \u201ecollaborative remembering\u201c die Tweet-Kategorien, deren Konnotationen, die Inhalte und die Zeitr\u00e4ume. Kategorien waren u.a. remembrance (past), out of mind, reminder, incomprehensible und remembrance (future). Bez\u00fcglich der Konnotationen der Tweets wurde festgestellt, dass diese \u00fcberwiegend positiv waren, etwas weniger waren wertungsneutral und ein etwas kleinerer Anteil war negativ. Inhaltlich gesehen ist zu sagen, dass Emotionen im Erinnerungsprozess eine wesentliche Rolle spielen. Wie weit die Erinnerungen zur\u00fcckliegen, h\u00e4ngt wiederum von der Wichtigkeit der Erinnerung ab. Das hei\u00dft das Erinnern ist erlebnisorientiert. Da die meisten Twitterfollower jedoch keine engen Freunde oder Familienmitglieder sind, sind die Tweets meist so formuliert, dass sie allgemein verst\u00e4ndlich sind.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><!--more--><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #00000a\">Dadurch, dass in sozialen Netzwerken Erinnerungen und Erlebnisse geteilt werden, werden die \u201ecollaborative recall effects\u201c erm\u00f6glicht. Die beteiligten Personen bauen sich durch die Tweets ein Ger\u00fcst ihrer individuellen Erinnerungen auf. Fazit: Dieses Ger\u00fcst geh\u00f6rt innerhalb dieses Netzwerkes zu der Identit\u00e4t dieser Person.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #00000a\">Nach Ende des Vortrages wurden noch einige Fragen gestellt, so z.B., ob es m\u00f6glich ist, in einem Pub gesagt W\u00f6rter so zu analysieren, wie es bei tweets m\u00f6glich ist. Herr Skilters kam jedoch zu dem Schluss, dass dies wegen der geringeren Wichtigkeit, sich an diese Aussagen zu erinnern, nicht vergleichbar ist.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #00000a\">Alles in allem l\u00e4sst sich sagen: ein lehrreicher Vortrag \u00fcber Erinnerungen in Twitter und seine Nutzer!<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier\/ Presentation slides are here: <a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%201_Skilters.pdf\">pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweite Vortrag der Session 1 \u201eCollaborative recall effects and extended identity generation in Twitter communication \u2013 The case to remember and to forget\u201c wurde von Jurgis Skilters (University of Latvia) gehalten. 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