{"id":394,"date":"2012-04-01T18:31:12","date_gmt":"2012-04-01T18:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/?p=394"},"modified":"2015-02-03T11:42:25","modified_gmt":"2015-02-03T11:42:25","slug":"session-6-social-networks-in-der-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/session-6-social-networks-in-der-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Session 6: Social Networks in der Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<p>Session 6 der DGI 2012 in D\u00fcsseldorf ging von 16 Uhr bis 18 Uhr. Es wurden vier Vortr\u00e4ge zum Thema &#8222;Social Networks in der Wissenschaft&#8220; pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Der erste Vortrag zum Thema \u201ePlattformen f\u00fcr soziale Netzwerke und Forschungsinformationssysteme: Ein Konkurrenzverh\u00e4ltnis?\u201c wurde von Herrn Andre M\u00fcller gehalten.<br \/>\nIn seinem Beitrag pr\u00e4sentierte er Social-Networking-Tools f\u00fcr die Forscher und Forschungsinformationssysteme. Nachdem er die beiden Arten von Systemen mit deren Eigenschaften und Zielen vorgestellt hatte, folgte ein Beispiel zur Erfassung einer Publikation in beiden Systemen.<br \/>\nAbschlie\u00dfend wurde gezeigt, dass die beiden Bereiche der Informationssysteme und der Networking-Tools in einer Koexistenz auftreten und dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Eine Verschmelzung wird als zu komplex beschrieben und daher nicht erwartet.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%206_Bittner.pdf\">pdf<\/a>.<\/p>\n<p><!--more-->Der zweite Vortrag zum Thema \u201eAnalyse von Folksonomy-basierten Netzwerken als komplement\u00e4rer Ansatz f\u00fcr Autorenempfehlungen in der Wissenschaft\u201c wurde von Frau Tamara Heck pr\u00e4sentiert.<br \/>\nZiel dieser Arbeit war es herauszufinden, ob und wie man mit Hilfe Folksonomy-basierter Netzwerke Autoren andere Autoren empfehlen kann, die an gleichen oder \u00e4hnlichen Themen arbeiten.<\/p>\n<p>Es wurden drei Methoden pr\u00e4sentiert, mit deren Hilfe Autorenempfehlungen f\u00fcr Akademiker und Forscher analysiert wurden. Die Co-Zitationsanalyse und das Bibliographic Coupling wurden mit der Methode des Collaborative Filtering verglichen. Es wurden hier Daten vom Social Bookmarking Dienst CiteULike verwendet, welcher einen Folksonomy-basierten Ansatz verfolgt.<br \/>\nDabei ging es darum, die Frage zu beantworten, ob relevante Autoren f\u00fcr einen bestimmten Forscher auch mit Collaborative Filtering empfohlen werden k\u00f6nnen. Weiterhin sollte analysiert werden, ob diese Methode zu anderen Ergebnissen f\u00fchrt als Bibliographic Coupling und Co-Zitationsanalyse.<br \/>\nDanach wurden die Ergebnisse und eine Evaluation vorgestellt, deren Zielpersonen Physiker des Forschungszentrums J\u00fclich waren.<br \/>\nAls Fazit kann folgendes festgehalten werden: Es konnte festgestellt werden, dass Autorenempfehlungen hilfreich sein k\u00f6nnen, wenn ein Nutzer in kurzer Zeit relevante Partner auf der Basis wissenschaftlicher Reputation finden m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%206%20_Heck.pdf\">pdf<\/a>.<\/p>\n<p>Der dritte Vortrag zum Thema &#8222;Das Web als gemeinsamer Arbeitsraum einer Community und Ihrer digitalen Bibliothek \u2013 ein Beispiel aus der Hochenenergiephysik&#8220; wurde von Frau Suenje Dallmeier-Tiessen gehalten. Dabei wurde das Zusammenbringen von einer digitalen Bibliothek und dem Ansatz des Crowdsourcing thematisiert.<\/p>\n<p>Anhand eines Beispiels aus der Hochenergiephysik wurde gezeigt, wie eine Forschungs-Gemeinschaft und ihre digitale Bibliothek die M\u00f6glichkeiten des Web 2.0 gemeinsam erkunden k\u00f6nnen.<br \/>\nSo k\u00f6nnen Tools und Konzepte aus dem Bereich des Web 2.0 bezogen auf die wissenschaftliche Kommunikation gewinnbringend eingesetzt werden, um die Gemeinschaft an der Arbeit der digitalen Bibliothek zu beteiligen. Es ist dazu notwendig, die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse der Nutzer zu ber\u00fccksichtigen. Mit einem solchen Ansatz wird nicht nur die Pflege der (digitalen) Bibliothek gef\u00f6rdert, sondern auch die Gemeinschaft als Ganzes wird gest\u00e4rkt. Frau Dallmeier-Tiessen hat angef\u00fchrt, dass die eingebrachten Erfahrungen auf vielen Jahren Erfahrung mit der Gemeinschaft basieren. Ob diese Erfahrungen auch auf andere Gemeinschaften \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen und ob es dabei zu einem Paradigmenwechsel in digitalen Bibliotheken kommen kann oder wird, muss weiter untersucht werden.<\/p>\n<p>Der vierte Vortrag zum Thema &#8222;Ein Framework zur Koppelung von sozialen Netzwerken mit wissenschaftlichen Fachportalen&#8220; wurde von Herrn Mark Thamm gehalten.<\/p>\n<p>Es wurde ein Framework namens ScholarLib vorgestellt, das eine Koppelung von wissenschaftlichen Fachportalen mit sozialen Online-Netzwerken erlaubt, um Online-Communities mit passendem fachwissenschaftlichen Content aus einem Fachportal anzureichern und umgekehrt um Fachportale mit sozialen Informationen aus einem Sozialen Netzwerk anzureichen.<br \/>\nEs wurden erste Anwendungsf\u00e4lle sowie die Softwarearchitektur f\u00fcr eine solche Integration pr\u00e4sentiert. Der gezeigte Anwendungsfall bestand darin, dass innerhalb eines sozialen Netzwerkes (hier: Facebook) nach wissenschaftlichen Publikationen gesucht werden kann. Dazu ist ScholarLib direkt in Facebook eingebunden, die Suche erfolgt \u00fcber eine spezielle Oberfl\u00e4che. Nach dem Absetzen einer Suche werden dem Nutzer die Ergebnisse in einer gerankten Liste pr\u00e4sentiert. Zus\u00e4tzlich zu den Metadaten und dem Abstract k\u00f6nnen hier Kommentare und Bewertungen eingesehen werden, die von anderen Nutzern des sozialen Netzwerks vergeben wurden. Die Publikationen liegen in einem externen Fachportal, das entsprechend verlinkt wird.<br \/>\nDerzeit wird die Umsetzung einer solchen Koppelung mit dem Plattformen Facebook und iversity prototypisch f\u00fcr den Bereich der Sozialwissenschaften getestet. Bei diesem Prototyp sollen technische Faktoren wie Skalierbarkeit und Robustheit, aber auch Faktoren wie Akzeptanz und Usability untersucht und evaluiert werden.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier: <a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%206_Thamm-Wanhoefer-Mutschke.pdf\">pdf<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Session 6 der DGI 2012 in D\u00fcsseldorf ging von 16 Uhr bis 18 Uhr. Es wurden vier Vortr\u00e4ge zum Thema &#8222;Social Networks in der Wissenschaft&#8220; pr\u00e4sentiert. 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