{"id":63,"date":"2012-03-23T17:08:37","date_gmt":"2012-03-23T17:08:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/?p=63"},"modified":"2015-02-03T11:42:47","modified_gmt":"2015-02-03T11:42:47","slug":"e-learning-knowledge-distribution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/e-learning-knowledge-distribution\/","title":{"rendered":"E-Learning &amp; Knowledge Distribution"},"content":{"rendered":"<p>Die Session \u201eE-Learning &amp; Knowledge Distribution\u201c (Session 3) am 22.M\u00e4rz 2012 besch\u00e4ftigte sich vor allem mit der Frage, wie Social Media Dienste in den Unterricht oder in eine Organisation sinnvoll integriert werden k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Der erste Beitrag \u201eEnterprise 2.0 in a library \u2013 European perspective\u201c von Adam Sofronijevic von der Universit\u00e4t Belgrad, befasste sich mit dem Thema Social Media in Bibliotheken. Sofronijevic betonte, dass das Konzept des Enterprise 2.0 jedoch nicht die Nutzer als Zielgruppe habe (dies w\u00e4re Library 2.0), sondern Mitarbeiter und Management des Unternehmens. Enterprise 2.0 soll die Kommunikation sowie die Prozessabl\u00e4ufe vereinfachen und f\u00f6rdern. Viele Bibliotheken scheuten aber den Einsatz der Web 2.0 Technologien.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sieht Sofronijevic im fehlenden Support und Ressourcen seitens des Management und die mangelnde Kompetenz der Mitarbeiter in Hinblick auf Web 2.0. Um weitere Probleme, aber auch Chancen und Innovationen auf den Grund zu gehen, wurde im Jahr 2011 eine Studie durchgef\u00fchrt, bei der 175 Bibliothekare und Manager von Bibliotheken befragt wurden. Hierbei wurde deutlich, dass es zwar eine relativ hohe Akzeptanz gegen\u00fcber Web 2.0 Diensten gibt, Konzepte des Enterprise 2.0 jedoch meist nur skizzenhaft existieren. Tools, die momentan in Bibliotheken eingesetzt werden sind haupts\u00e4chlich soziale Netzwerke, RSS-Feeds und Wikis. Als gr\u00f6\u00dfte Probleme kristallisierten sich vor allem das geringe Budget, die fehlende Unterst\u00fctzung und mangelhafte Strategien heraus. Sofronijevic betont auch ausdr\u00fccklich, dass sich eine Bibliothek dar\u00fcber klar werden m\u00fcsse, ob die Unternehmensstuktur und -kultur \u00fcberhaupt schon eine Einf\u00fchrung von Enterprise 2.0 zul\u00e4sst, da es ansonsten zu Verschwendung von Ressourcen durch Scheitern des Vorhabens kommen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier\/ Presentation slides are here:<a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%203_Sofronijevic.pdf\">pdf<\/a>.<\/p>\n<p>Der zweite Beitrag \u201eNo longer contained: LIS education beyond Blackboard\u201c wurde von Vanessa Irvin Morris von der Drexel Universit\u00e4t in den USA vorgetragen und sollte den Einsatz von Web 2.0 Elementen im Unterricht verdeutlichen. In einem, von Morris gehaltenen Kurs, sollte den Studierenden die Arbeit mit HTML und CSS nahegebracht werden. Um dies nicht nur mit Frontalunterricht zu lehren, wurden f\u00fcr diesen Kurs eine Facebook-Gruppe sowie eine Second Life Umgebung erstellt. Bei Facebook liegt nach Morris der klare Vorteil vor allem darin, dass die meisten Studierenden schon mit der Plattform vertraut sind und unter Umst\u00e4nden sogar ununterbrochen online sind. Dies vereinfache die Kommunikation zwischen den Studierenden und der Lehrperson. Obwohl Second Life nicht diesen Stellenwert im Alltag der Studierenden hat, betont Morris, dass gerade deswegen ein gro\u00dfes Interesse an der Plattform bestehe. In Second Life wurden die Studierenden aufgefordert ein Lern- und Arbeitstagebuch zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Morris berichtete, dass sie von den Studierenden sehr positive R\u00fcckmeldungen erhielt. Vorallem das Lern- und Arbeitstagebuch habe vielen Studierenden bei der Reflexion und Vorbereitung der verschiedenen Themen geholfen.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier\/ Presentation slides are here:<a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%203_Morris.pdf\">pdf<\/a>.<\/p>\n<p>Der dritte und letzte Beitrag dieser Session wurde von Ronnel King (Universit\u00e4t Hong Kong) gehalten und trug den Titel \u201eWriting with others in wiki: An investigation of student collaborative writing in English among Chinese secondary students\u201c. Er und seine Kollegen wollten herausfinden, wie Sch\u00fcler (zwischen 13 und 15) gemeinsam in Wikis einen Beitrag ver\u00f6ffentlichen. Hierzu wurden die Sch\u00fcler in Gruppen von 5 Personen aufgeteilt und konnten sich ein Thema aussuchen, \u00fcber welches sie ihren Wiki Artikel verfassen wollten. Alle Gruppen konnten auch auf die jeweiligen Artikel der anderen Teilnehmer zugreifen, Kommentare und Hinweise hinterlassen, aber auch Verbesserungen vornehmen. Eine Besonderheit hierbei war, dass die Sch\u00fcler ihre Artikel in Englisch verfassen mussten.<\/p>\n<p>Am Ende der 3-monatigen Projektphase, wurden die Ergebnisse analysiert. Besonders auff\u00e4llig war hier, dass ca. 70% aller \u00c4nderungen, die Sch\u00fcler an anderen Artikeln vornahmen, das Hinzuf\u00fcgen oder \u00c4ndern von S\u00e4tzen oder Worten war. Das komplette entfernen von W\u00f6rtern, S\u00e4tzen oder Teilen des Artikels war sehr selten zu sehen, was King unter anderem mit dem sozialen Umgang der Sch\u00fcler untereinander erkl\u00e4rte. Es sei in der asiatischen Kultur nicht \u00fcblich sich zu kritisieren.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentationsfolien finden Sie hier\/ Presentation slides are here:<a href=\"http:\/\/dgi-info.informationsassistent.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%203_Chu.pdf\">pdf<\/a>.<\/p>\n<p>Alles in Allem war die Session einen guten \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Einsatzm\u00f6glichkeiten von Social Media in der Lehre und im Unternehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Session \u201eE-Learning &amp; Knowledge Distribution\u201c (Session 3) am 22.M\u00e4rz 2012 besch\u00e4ftigte sich vor allem mit der Frage, wie Social Media Dienste in den Unterricht oder in eine Organisation sinnvoll integriert werden k\u00f6nnen Der erste Beitrag \u201eEnterprise 2.0 in a &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/e-learning-knowledge-distribution\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":75,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3962,8092],"tags":[],"class_list":["post-63","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-session-3"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/users\/75"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":726,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63\/revisions\/726"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}