{"id":704,"date":"2012-04-23T10:44:44","date_gmt":"2012-04-23T10:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/?p=704"},"modified":"2015-02-03T11:42:24","modified_gmt":"2015-02-03T11:42:24","slug":"704","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/dgi2012\/704\/","title":{"rendered":"Session 10: Wissenschaftliche Kommunikation im Social Web"},"content":{"rendered":"<p>Die Session &#8222;Wissenschaftliche Kommunikation im Social Web&#8220; (Session 10) unter der Moderation von Dr. Cornelius Puschmann begann mit dem Vortrag &#8222;Wissenschaft und Social Networt Sites&#8220; von Rene K\u00f6nig. Zu Anfang betonte K\u00f6nig, dass zwar der Begriff &#8222;Social Network Sites&#8220; recht uneinheitlich definiert sei, jedoch die zentralen Funktionen immer Identit\u00e4ts- und Kontaktmanagement seien. Das Profil des Nutzers stehe im Vordergrund. Einer Studie zufolge nutzen 5% der Wissenschaftler allgemeine Social Network Sites (SNS) wie Facebook oder MySpace. Ungef\u00e4hr der gleiche Prozentsatz nutze wissenschaftliche SNS wie z.B. Research Gate. K\u00f6nig erl\u00e4uterte die Nutzung von wissenschaftlihen SNS durch Wissenschaftler. Haupts\u00e4chlich w\u00fcrden diese Sites genutzt werden, um Selbstmarketing zu betreiben, also um eine Art digitalte Visitenkarte zu erstellen. Auch w\u00fcrden viele die Sites nutzen um Stellenangebote oder Call for Papers zu ver\u00f6ffentlichen. Wissenschaftlicher Austausch oder Lehre w\u00fcrden auf diesen Seiten sehr selten betrieben. K\u00f6nig betonte im weiteren Verlauf die Hindernisse, die der Nutzung von SNS entgegen stehen k\u00f6nnten. Hierunter vorallem die fehlende Marktkonzentration der wissenschaftlichen SNS sowie Provatsph\u00e4re- und Datenschutzbedenken. Trotz dieser Hindernisse stecke in SNS ein hohes Potential.<br \/>\nDer zweite Vortrag der Session trug den Titel &#8222;Im Digitalen nichts neues? Zur Nutzung neuer Medien in der Wissenschaft&#8220; (vorgetragen von Andre Donk) und besch\u00e4ftigte sich vorallem mit der Frage, ob Forschung durch die neuen Medien kollaborativer werde. Donk stellte eine Studie vor, bei der Wissenschaftler der Universit\u00f6t M\u00fcnster zu Publikationsformaten, Open Access und wissenschaftlicher Kommunikation befragt wurden. Die Befragung geschah \u00fcber Briefe und wurde von 463 Wissenschaftlern aller Disziplinen beantwortet. Zum Thema Publikationsformate betonte Donk, dass wissenschaftliche Blogs kaum zur Recherche und Publikation genutzt werden. Dies gelte f\u00fcr alle Disziplinen. Die Studie ergab auch, dass nur 50% der Wissenschaftler Open Access-Zeitschriften aus der eigenen Disziplin kennen und dass von diesen nur ein Drittel schonmal dort publiziert haben. Dies f\u00fchrte Donk vorallem auf die geringe Reputation solcher Zeitschriften zur\u00fcck. Kommunikation zwischen Wissenschaftlern geschehe haupts\u00e4chlich \u00fcber internationale Konferenzen sowie durch Kooperation mit Kollegen des eigenen Instituts.<br \/>\nDer letzte Vortrag der Session wurde von Peter Wolff vorgetragen. Anders als der Titel &#8222;Vis-a-vis mit der Hochschule &#8211; Hochschulen und ihre Aktivit\u00e4ten im Social Web&#8220; vermuten lie\u00df, wurden hier bei 4 Fachhochschulen untersucht, wie diese sich ins Social web pr\u00e4sentieren. Hier wurde der Fokus auf Facebool gelegt. Nach Wolffs Auffassung sei bei den Profilen kein Kommunikationskonzept zu erkennen und die Profile w\u00fcrde nur als ein weiteres schwarzes Brett dienen. <a href=\"http:\/\/www.dgi-info.de\/images\/Konferenz2012\/Vortr%C3%A4ge\/Session%2010_Wolff.pdf\">Die Pr\u00e4sentationsfolien zu diesem Vortrag finden Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Session &#8222;Wissenschaftliche Kommunikation im Social Web&#8220; (Session 10) unter der Moderation von Dr. Cornelius Puschmann begann mit dem Vortrag &#8222;Wissenschaft und Social Networt Sites&#8220; von Rene K\u00f6nig. 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