wirklich modern

Wirklich modern ist es, gar nicht mehr in den Urlaub zu fahren. Eine Woche Strandurlaub ist soo boooring! Richtig cool ist es, nur so zu tun als ob! Und dabei muss man dann aber richtig dick auftragen!

Das funktioniert so:

Schritt 1: Sammle deine Selfies und schneide den Hintergrund aus
Schritt 2: Lade dir von www.my-perfect-life.de den Ordner „Weltreise-Fake-Starter-Kit“ runter
Schritt 3: Wähle aus dem Ordner die Reiseziele aus, die du niemals besuchen würdest
Schritt 4: Setze deine freigestellten Selfies vor spektakuläre Hintergründe wie z.B. „Raketentests in Nordkorea“
Schritt 5: Schicke diese Fotos an deine Fans oder poste Sie für deine Follower bei Instagram

DONT’S:
Fotos schießen – alles wird gephotoshoppt
Fotos drucken – nur Digitales währt ewig
Fotos mit Freunden gucken – die mögen dich doch eh schon, kümmere dich lieber um deine Fans!

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Unbequeme Wahrheiten

  1. Negatives Selbstbild
  2. Externe Bestätigung
  3. Wachsender Narzissmus
  4. Schlechtere Beziehungen
  5. Mögliches Reputationsrisiko
  6. Fehlende Achtsamkeit
  7. Arrogante Wirkung
  8. Uninteressanter Content
  9. Schlechte Laune
  10. Mangelnde Empathie

So sieht laut „Karrierebibel“ der extreme Selfie Liebhaber aus. Doch die schlechten Nachrichten hören nicht auf, denn das „Selfie Syndrom“zeigt wie narzisstisch uns soziale Medien machen.http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2014/11/Selfie-Syndrome.png

http://karrierebibel.de/selfie-manie-10-unbequeme-wahrheiten/

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Anti-soziale Narzissten?

„Jemand, der häufig Selfies von sich macht und in soziale Netzwerke stellt, ist selbstverliebt. Was viele schon lange ahnen, belegt nun eine wissenschaftliche Studie der Ohio State University – zumindest für Männer“, berichtet die FAZ. Ebenfalls seien laut dieser Studie Männer, die oft und regelmäßig Selifes veröffentlichen, eher anti-sozial und psychopatisch veranlagt als Männer, die dies nicht täten. Ganz nach dem Motto: „Zeig mir dein Selfie und ich sag dir wie du tickst“, meinen Forscher anhand der Bilder die unterschiedlichen psychologischen Charakterzüge feststellen zu können.

Ob dies jedoch auf jeden Mann zutrifft, sei mal dahin gestellt. Denn so anti-sozial wie die Welt dann sein müsste, ist sie dann ja doch (noch) nicht.

 

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/studie-selfie-sucht-entlarvt-narzissten-13360922.html http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article136920755/Selfies-verraten-den-Psychopathen-und-Narzissten.html

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Steinzeit-Selfie-Stick

Also, der Selfie-Stick ist auch nicht die Erfindung der Moderne

Also, der Selfie-Stick ist auch nicht die Erfindung der Moderne

Quelle: https://www.facebook.com/neanderthalmuseum/posts/10153721671831979

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Es war einmal in Ägypten

Der Legende nach hatte der Pharao Chephren panische Angst vor Löwen. Der Hofpsychologe des Pharaos entschied sich für folgende Methode: Der Pharao sollte einem Löwen näher kommen, um seine Ängste zu bewältigen. Die Sitzungen mit dem Löwen liefen gut. Ohne Rückfälle gewöhnte sich der Pharao an die Nähe des Tieres. (Übrigens, die modernen Methoden der Psychologie der Angstbewältigung stammen von damals). Chephren entschied sich anlässlich dieses Triumphes für eine große Feier. Außerdem hatte er beschlossen, dass die besten Architekten von Ägypten etwas Außergewöhnliches bauen sollten, um dieses Ereignis zu verewigen. So entstand die Sphinx. Heutzutage hätte ein Selfie mit dem Löwen gereicht. Aber leider gab es damals nur Steinspaltwerkzeuge, und keine Smartphones. Dieses riesige, dreidimensionale Selfie des Pharaos steht heute immer noch als Symbol seiner Angstbewältigung. Stell dir vor, einige nutzen dieses Verfahren noch heute; mir fallen gleich einige Menschen ein, die der Hofpsychologe des Pharaos zur Therapie auf seine Praxis aufnehmen würde. Spaß beiseite, wie viele Selfies (ausgedruckt) z.B. von Kim Kardashian hätten gereicht, um die Sphinx vom Kopf bis zum Fuß zu bekleben?

 

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Tierische Selfies

Der Selfietrend hat sich mittlerweile weit genug verbreitet, dass nicht mehr nur Menschen kaum noch ohne diese Bilder leben können. Auch unsere tierischen Gefährten lassen sich dem Anschein nach von Trends anstecken. Und was könnte es Schöneres geben, als nach einem anstrengenden Arbeitstag ein haariges Selfie von unseren flauschigen Freunden zu bekommen? Dann ist der Tag gerettet.

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Mehr tierische Selfies wünscht sich

Dr. Nod

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EgoUpdate

 

self-presentation:

die möglichst vorteilhafte, absichtsvolle Darstellung seiner Persönlichkeit

„Ich fotografiere, ich dokumentiere – also bin ich“

Privates für die Öffentlichkeit

ihr Innenleben nach außen

„Wer bin ich?“

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Ein paar Eindrücke aus der Ausstellung „Ego Update“:

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Du und ich

Von wegen Generation Selfie… Von wegen neue Medien, neue Herausforderungen und neue Wege des Selbstdarstellens… Letzteres tun wir, seit es uns gibt. Glaubst Du nicht? Ist in Ordnung, mit uns meine ich auch nicht Dich und mich, wir sind ja nicht so, wie die anderen. Wir würden nie zu den Menschen gehören, die sich zum Affen machen. Wir sind zurückhaltender, als er/sie, ein/e xy FreundIn, der/die bei jeder Gelegenheit sein/ihr Supersmartphone herausholt und seine Gestalt für die Ewigkeit festhält, nein uns wird das nicht passieren… Aber fast allen Höhlenmenschen ist das passiert. Wenn Du mich fragst, stehen die großen Pyramiden in Ägypten auch als ein Beispiel dafür, dass die Pharaonen gerne ihre Selbstbildnis für die Ewigkeit erhalten wollten, aber sie besaßen ja leider keine super-ultra-modernen Smartphones. Dafür gab es damals Baumaterialien, so billig, wie heute Kaffee to go an jeder Ecke für 1,10 €. Und da die Kunst vor ein paar tausend Jahren grob und rustikal war, sind die Pyramiden so geworden, wie sie sind. Dafür halten sie für die Ewigkeit, können erforscht werden und überstehen alle denkbaren Wetterbedingungen.  Damit wir heute, Du und ich, vor den Pyramiden stehen und unsere Gestalten mit Hilfe unserer super-ultra-modernen Smartphones dokumentieren. Also, wir sind auch so, wie die anderen.

Du und ich, mein lieber Mensch!

Du und ich, mein lieber Mensch!

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Die Jagd nach Likes

Peinlich, morbide, tödlich.

Ein Selfie endet (leider) nicht immer unbedingt im Guten. Statistiken zufolge sind Selfies tödlicher als ein Haiangriff. Tatsächlich sterben hier und da Menschen, da sie beim Selfie schießen in die Tiefe stürzen oder von Zügen erfasst werden. Besonders letzteres stellt eine Gefahr für Teenager dar, die dem Trend der „Gleis-Selfies“ folgen.

„Woran das liegt? An Selbstliebe, Dummheit und dem Trend, berühmt zu werden.“ So „Die Welt“.

Einfach nur Pech gehabt oder handelt es sich trocken gesagt um natürliche Selektion?

http://www.welt.de/vermischtes/article146917400/Wenn-die-froehliche-Jagd-nach-Likes-toedlich-endet.html http://www.sueddeutsche.de/panorama/todesursachen-so-gefaehrlich-sind-selfies-1.2658849

 

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Technischer Wandel

Technologie entwickelt sich immer weiter. Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar gewesen, zu jeder Zeit einen kleinen Computer in der Tasche zu tragen. Einen kleinen Computer mit Kamera. Technologie, die es ermöglicht, immer und überall ein perfektes Selfie aufzunehmen. Zumindest in der Theorie.

Ich frage mich, ob irgendwann künstliche Intelligenzen und Roboter weit genug sind, wie Menschen zu denken. Oder zumindest so zu wirken, als würden sie wie Menschen denken. Würde ein intelligenter Roboter zwischendurch von seiner Arbeit aufsehen, um ein Selfie für seine Roboterfreunde aufzunehmen? Vielleicht dauert es nicht mehr allzu lange, bis wir diese Frage beantworten können.

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Dass Kühlschränke demnächst keine Selfies von sich posten hofft

Dr. Nod

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