Auf Initiative der Dante-Gesellschaft DĂŒsseldorf und in Zusammenarbeit mit der Sprachpraxis Italienisch begeisterte Autor und Regisseur Manuel De TeffĂ© die Studierenden mit einer Masterclass ĂŒber die Geschichte des italienischen Westerns.
ZunĂ€chst berichtete De TeffĂ© von dem biografischen Hintergrund, der ihn dazu bewegte, sich intensiv mit diesem Filmgenre auseinanderzusetzen: Sein Vater Anthony Steffen gehörte zu den bekanntesten Gesichtern des italienischen Westerns. Wie es dazu kam, erzĂ€hlt De TeffĂ© in seinem Buch C’era una volta Roma.
AnschlieĂend zeichnete er die Entwicklung des Westerns nach â von seinen UrsprĂŒngen in den USA bis zur Entstehung des Italo-Westerns. Dabei erlĂ€uterte er, wie Sergio Leone und Ennio Morricone das Genre revolutionierten und der italienischen Filmgeschichte ihren unverwechselbaren Stempel aufdrĂŒckten.
Ein besonderes Highlight der Masterclass war ein spontaner Videoanruf mit dem italienischen Schauspieler Gianni Garko. Der Star des italienischen Genrekinos wirkte in 15 Westernfilmen mit, davon 13-mal als Hauptdarsteller. Er berichtete den Studierenden aus erster Hand vom Filmdreh in den 1960er- und 1970er-Jahren und schilderte, wie Filme damals ohne Computertechnik, digitale Effekte oder moderne Produktionsmittel entstanden â eine faszinierende Zeitreise in die Geschichte des Kinos.
Das Programm der Dante-Gesellschaft DĂŒsseldorf rund um den italienischen Western geht weiter: mit der VorfĂŒhrung des Films âDjango il Bastardo â Django und die Bande der Bluthundeâ im Filmmuseum DĂŒsseldorf sowie mit zwei Abenden, die dem groĂen Komponisten Ennio Morricone gewidmet sind. Mit seiner unverwechselbaren Musik schuf Morricone den einzigartigen Klang des Italo-Westerns trug entscheidend dazu bei, dass dieses Genre bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Reel und Fotos https://www.instagram.com/p/DZm6ov9lKsg/?img_index=1