{"id":425,"date":"2019-04-03T17:55:09","date_gmt":"2019-04-03T15:55:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/?p=425"},"modified":"2019-04-03T18:04:14","modified_gmt":"2019-04-03T16:04:14","slug":"ein-abend-mit-leonardo-da-vinci","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/2019\/04\/03\/ein-abend-mit-leonardo-da-vinci\/","title":{"rendered":"Ein Abend mit Leonardo da Vinci"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/484922_original_R_B_by_Rosel-Eckstein_pixelio.de_-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-431\" width=\"289\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/484922_original_R_B_by_Rosel-Eckstein_pixelio.de_-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/484922_original_R_B_by_Rosel-Eckstein_pixelio.de_-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/484922_original_R_B_by_Rosel-Eckstein_pixelio.de_.jpg 1944w\" sizes=\"auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px\" \/><figcaption>Foto:  Rosel Eckstein \u00a0\/ pixelio.de <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eLeonardo da Vinci? Klar, ist bekannt. Hat die Mona Lisa\ngemalt und viele Dinge erfunden\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist in etwa so die typische Aussage \u00fcber den\nAusnahmemenschen des 15. Jahrhunderts. Bekannt ist auch, dass er sich sehr f\u00fcr die\nProportionen des menschlichen K\u00f6rpers interessierte. Dass er den Menschen in\njeder Einzelheit vermessen und die Ma\u00dfe dann in Relation zueinander gesetzt hat\nschon weniger \u2013 wen h\u00e4tte denn zu der damaligen Zeit interessiert, dass die\nH\u00f6he des Gesichts \u201evom Kinn zum Scheitel\u201c genau 10% der gesamten K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe\ndarstellt?<br>\nSein Interesse galt praktisch allen Aspekten der Natur, der Astronomie, der\nPhysik; er hat au\u00dfer Kriegsger\u00e4ten, Drehbr\u00fccken, Flugger\u00e4ten unter anderem auch\neine Art Vorl\u00e4ufer des Wingsuits erfunden und einen Wecker, bei dem die F\u00fc\u00dfe\ndes Schl\u00e4fers durch Gewichtsverlagerung zu einem bestimmten Zeitpunkt abrupt in\ndie H\u00f6he gerissen werden \u2013 brutal, aber bestimmt wirkungsvoll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein Geist hat sich st\u00e4ndig und ohne Unterlass mit wirklich allen Dingen besch\u00e4ftigt, die ihn umgaben; seine Phantasie, sein Wissenshunger, die Erkenntnisse, die er aus seine Beobachtungen gewann \u2013 man h\u00e4tte sich sicherlich tagelang mit ihm unterhalten k\u00f6nnen, ohne sich auch nur ansatzweise zu langweilen.  Das zumindest war mein Eindruck nach dem Leseabend mit Texten von im Haus der Universit\u00e4t am 25.2.2019 .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lesung anl\u00e4sslich des 500. Todestages von Leonardo da\nVinci wurde in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft von\nder Sprachpraxis-Abteilung der Italianistik (der Lektorin Cinzia Tanzella und\nStudierenden) durchgef\u00fchrt; der Titel der Veranstaltung \u201eNo\u2018 si volta chi a\nstella \u00e8 fisso\u201c (<em>Binde deinen Karren an\neinen Stern<\/em>) war gut gew\u00e4hlt, zeigt er doch die (theoretisch) grenzenlosen\nM\u00f6glichkeiten des menschlichen Geistes. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie w\u00fcrde sich Leonardo wohl im 21. Jahrhundert\nzurechtfinden?<br>\nWozu w\u00e4re er f\u00e4hig, mit all den modernen Hilfsmitteln, die heute zur Verf\u00fcgung\nstehen?<br>\nK\u00e4me er mit dem Konzept der Demokratie zurecht, w\u00fcrde er Soziale Medien\nbenutzen?<br>\nDiese Fragen wurden in einem Brief an ihn behandelt, verfasst von Master-StudentInnen\nder Italianistik und vorgelesen von Erasmus-Studentinnen aus Italien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die musikalische Untermalung sorgte Luciano Marziali mit\nseiner Gitarre. Er spielte Musik des&nbsp; 15.\nJahrhunderts, die gar nicht soo alt klang. <br>\nUnd so ganz nebenbei haben wir dann auch erfahren, dass Leonardo da Vinci nicht\nnur auch als Komponist der Siebentonmusik t\u00e4tig war, sondern auch ein Cembalo\nerfunden hat, das als Streichinstrument zu bedienen war!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was habe ich pers\u00f6nlich aus den Texten mitgenommen? Also, den Wecker<a> <\/a>m\u00f6chte ich nicht wirklich ausprobieren und dass mein Ohr genauso lang ist wie meine Nase muss ich jetzt dringend \u00fcberpr\u00fcfen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Text: Christa Traeder) <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/IMG_20190225_193247-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-427\" width=\"427\" height=\"569\" srcset=\"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/IMG_20190225_193247-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/italblog\/files\/2019\/04\/IMG_20190225_193247-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><figcaption>Hier: Haus der Universit\u00e4t <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eLeonardo da Vinci? Klar, ist bekannt. 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