{"id":17,"date":"2024-03-17T23:51:36","date_gmt":"2024-03-17T22:51:36","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/?p=17"},"modified":"2024-03-17T23:51:46","modified_gmt":"2024-03-17T22:51:46","slug":"ricarda-huch-die-nacht-1917","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/2024\/03\/17\/ricarda-huch-die-nacht-1917\/","title":{"rendered":"Ricarda Huch: Die Nacht (1917)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><a href=\"https:\/\/textwandel.wordpress.com\/2021\/12\/21\/die-nacht-1917-von-ricarda-huch\/\">In langen Gewandes<\/a> Falten<br>Schwankt traurig die Nacht vom Berge;<br>Und aus den verborgenen Spalten<br>Kriecht heimlich die Schar der zwerge<br>Und leuchtet ihr mit Karfunkeln.<br>Sie sucht ihren Spie\u00dfgesellen<br>Und gie\u00dft in den Wald, den dunkeln,<br>Viel silberne Tr\u00e4nenwellen.<br>Ich wandre auf finstren Wegen,<br>Ich f\u00fcrchte die \u00f6de Kammer;<br>Wo gestern mein Gl\u00fcck gelegen,<br>Da kauert und st\u00f6hnt der Jammer.<br>Mir graut vor dem Kameraden,<br>Ich irre in Tr\u00e4umen lieber<br>Auf einsamen Waldespfaden.<br>Da geht mir die Nacht vor\u00fcber,<br>Sie sucht und sie ringt die H\u00e4nde,<br>Die gl\u00e4nzen wie Mondenschimmer.<br>L\u00e4ngst starb er; sie sucht ohn&#8216; Ende<br>Und findet ihn nimmer, <a href=\"https:\/\/textwandel.wordpress.com\/2021\/12\/21\/die-nacht-1917-von-ricarda-huch\/\">nimmer.<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grade so gemeinfrei: Ricarda Huch<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Gedicht, das\u00a0<em>gerade so<\/em>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.projekt-gutenberg.org\/autoren\/namen\/huchric.html\">gemeinfrei<\/a> geworden ist \u2013 es lebe das Urheberrecht! Oder vielmehr der Zeitpunkt, an dem es erlischt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Gedicht, das man nicht m\u00f6gen muss, das man aber (bestimmt) m\u00f6gen kann. Jedenfalls ein Gedicht, das sich durch eine poetische Ambivalenz auszeichnet und sich einfach nicht auf einen Nenner bringen lassen will &#8211; was schon mal gut ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig ist es aber ein recht \u2013 nun, ich will nicht sagen\u00a0<em>konventionelles<\/em>, aber doch, es ist ein <a href=\"https:\/\/textwandel.wordpress.com\/2021\/12\/07\/unser-ist-das-los-der-epigonen\/\">recht konventionelles Gedicht<\/a>, wenigstens auf der formalen Ebene, der ich mich zuerst widmen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"formale-aspekte-der-nacht\">Formale Aspekte von: Die Nacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u00dcberschrift, die selbst nicht der poetischen Ambivalenz entbehrt, die ich aber leider durch spie\u00dfiges Rhythmusgeklopfe wieder vereindeutigen, also runterbrechen, also zerst\u00f6ren muss: Versma\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt 20 Verse, von denen 18 folgendes Schema aufweisen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">xXxxXxXx<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei, n\u00e4mlich Vers 3 und Vers 9, sind so zu betonen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">xXxxXxxXx<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es f\u00e4llt also auf, dass Vers 3 und 9 um eine Silbe l\u00e4nger sind als die anderen Verse. Warum? Ich w\u00fcrde vorschlagen, dass nach den beiden er\u00f6ffnenden Versen, die man selbstverst\u00e4ndlich als Exposition lesen kann, durch Vers 3 eine neue Dynamik ins Spiel gebracht wird. In den ersten Versen ist die Nacht, nat\u00fcrlich personifiziert (f\u00fcr die angehenden Deutschlehrer unter euch), ja eher verhalten mobil. Ein langes, ich w\u00fcrde sagen:\u00a0<em>schleppendes<\/em>\u00a0Gewand, ein schwankender, ich w\u00fcrde sagen:\u00a0<em>schleppender<\/em>\u00a0Gang \u2013 die Nacht ist nicht eben leicht unterwegs. Das unterstreicht das Metrum: Auftakt, Daktylus, Troch\u00e4us, Troch\u00e4us. Drei Hebungen, die sich anh\u00f6ren wie drei G\u00e4hnungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ricarda Huch: Nicht mal den Dialekt als Ausrede<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders in Vers 3. Auftakt, Daktylus, Daktylus, Troch\u00e4us. Das Wuselnde der Zwerge wird durch den Vers noch untermalt. Da hat jemand bei Wagner gelernt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Vers 9 wiederum tritt eine ver\u00e4nderte Sprechsituation ein. Es ist nicht mehr die 3. Person Singular, die die Rede strukturiert, sondern die 1. Person Singular.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein bi\u00dfchen spekulativ, aber man kann die zus\u00e4tzliche Silbe wiederum als Dynamisierung fassen, da durch den Wechsel des erlebenden Subjekts eine h\u00f6here Intensit\u00e4t erreicht wird.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist das unklar? Ja, denn ich habe zuvor noch etwas zum Subjekt zu sagen \u2013 kommt aber erst gleich, nach der n\u00e4chsten \u00dcberschrift.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst noch kurz und schmerzlos das Reimschema. Klar, ein Kreuzreim, der auf klingende Kadenzen endet. Okay, einmal wird das beinahe gebrochen, wenn -ieber auf -\u00fcber gereimt wird und da es sich bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ricarda_Huch\">Ricarda Huch<\/a> um eine Nieders\u00e4chsin und keine S\u00e4chsin gehandelt hat, hat sie noch nichtmal die dialektale Ausrede. Es ist also einfach ein unreiner Reim. Spannend ist das nicht. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"wer-spricht\">Die Nacht: Wer spricht? <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einfach w\u00e4re zu sagen, dass das angebliche lyrische Ich durchg\u00e4ngig spricht, nur dass es eben von Vers 9 bis Vers 16 von sich und nicht von der Nacht spricht. Das ist die einfachste und sicher irgendwie auch plausibelste Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und die langweiligste.\u00a0Denn:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst k\u00f6nnte man unterstellen, dass ab Vers 9 die Nacht zu sprechen beginnt, sie ergreift das Wort. Das funktioniert aber nur bis Vers 16: \u201eDa geht mir die Nacht vor\u00fcber\u201c. Die Nacht wird in einem Satz mit dem Personalpronomen 1. Person Dativ genannt. Klassisch Subjekt-Objekt. Oder?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht zwingend. Die Nacht, die einem vor\u00fcber geht, das k\u00f6nnte auch eine Phrase, ein Sprichwort sein, so \u201eIt&#8217;ll pass time\u201c-m\u00e4\u00dfig. Die Situation, dass die Nacht selbst ab Vers 9 spricht, l\u00e4sst sich also bis Vers 16 durchhalten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann aber kommt Vers 17, ein Relativsatz, der die Nacht in dritter Person anspricht und sie wiederum objektiviert. Also selbst wenn die Nacht in Vers 16 sagen w\u00fcrde, dies und das vertriebe mir die Nacht, was sie k\u00f6nnte, aber was irgendwie auch ein wenig, naja, dissoziativ w\u00e4re, so w\u00fcrde Vers 17 das gnadenlos kassieren. \u2013 Es. Sei. Denn!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dissoziation: Ricarda Huchs Nacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dissoziation ist hier das Zauberwort. Es ist die Nacht, die spricht. Aber diese Nacht ist nat\u00fcrlich nicht der Zeitraum, in dem die Sonne die andere Seite der Erde anstrahlt. Diese Nacht hier ist eine lyrische Nacht. Eine Nacht, die traurig von den Bergen herabschwankt, hat nat\u00fcrlich noch etwas von der Nacht, wie man sie so kennt, wobei eigentlich die Berge das letzte noch Erhellte sind. N\u00e4chte kriechen an Bergen hinauf, in der Regel. Bergspitzen fangen noch die letzten Sonnenstrahlen und aus dem Tal dampft es Nacht. Was also? Hier sind schon grunds\u00e4tzlich die Verh\u00e4ltnisse verschoben. Nicht nur, dass die Nacht laufen kann, Kleidung tr\u00e4gt, sie kommt den falschen Weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit anderen Worten: Von Anfang an ist in diesem auf den ersten Blick konventionellen Gedicht also eine tiefe Ambivalenz. Und diese Ambivalenz setzt sich eben auch in der Rede fort, denn nat\u00fcrlich ist es die Nacht, die spricht und nicht irgendein pl\u00f6tzlich ohne Not zus\u00e4tzlich eingef\u00fchrtes Subjekt. Wobei, selbst wenn es ein ohne Not zus\u00e4tzlich eingef\u00fchrtes Subjekt w\u00e4re, warum sollte dieses Subjekt nicht mit der Nacht identisch sein? Es liegt also durchaus im Bereich des M\u00f6glichen, dass zun\u00e4chst ein Subjekt die Nacht als Objekt anspricht, ihr eigenes Empfinden (den Verlust des Spie\u00dfgesellen, Kameraden) auf sie projiziert, sich von Vers 9 bis Vers 16 mit ihr identifiziert und dann am Ende wieder eigene, subjektive Kontur gewinnt, sich wieder von ihr scheidet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Nacht als Sehnung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist m\u00f6glich \u2013 macht aber eigentlich keinen fundamentalen Unterschied zu der Lesart, dass es die Nacht ist, die zun\u00e4chst geschildert wird, danach selbst spricht und dann irgendwo im Raum zwischen Vers 16 und 17 auseinanderbricht, wieder von au\u00dfen betrachtet wird. Der fundamentale Unterschied liegt im pr\u00e4supponierten lyrischen Ich, das als von der Nacht getrennte Entit\u00e4t gedacht wird. Was auch m\u00f6glich ist, hab ich ja schon gesagt, ist aber gleichzeitig auch ein bi\u00dfchen, naja, langweilig, weil es die Ambivalenz des Gedichtes einfach \u00fcberliest in einer Hoffnung Sinn herzustellen, wo Sinn sich entziehen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn was ist das Ding mit der Nacht? Die Nacht ist die Zeit des Schlafs der Vernunft, der Ungeheuer gebiert. Die Nacht ist die Zeit, in der die Aufkl\u00e4rung im Bett liegt und ihre sch\u00f6nen Subjekt-Objekt-Grenzen einfach verschwimmen. Und weil die Nacht auch die Abwesenheit eines klaren Lichts ist, weil die Nacht diffus ist, ist sie auch die Zeit der Dissoziation.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"aber-worum-geht-s\">Aber worum geht&#8217;s?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich w\u00fcrde sagen, dass die Nacht hier stellvertretend f\u00fcr ein Gef\u00fchl der Sehnsucht steht. Bla. Nicht besonders deep. Aber es ist eine Sehnsucht, die, wie das eigentlich auch schon im Wort Sehn-Sucht steckt, niemals erf\u00fcllt werden kann. \u2013 Und wonach hat die Nacht unstillbare Sehnsucht? Nach ihrem Spie\u00dfgesellen, nach ihrem Kameraden \u2013 und der ist? Wer, wenn nicht der Tag?\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sucht ihn mit allem, was ihr zur Verf\u00fcgung steht. Mit \u201eKarfunkeln\u201c, mit \u201eMondenschimmer\u201c, mit \u201esilbernen Tr\u00e4nenwellen\u201c&#8230; Aber was ist das schon? Das sind nur Reflektionen des Licht des Tages, toter Abglanz, vielleicht sowas wie Irrlichter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nacht sucht den Spie\u00dfgesellen, aber gleichzeitig \u201egraut ihr vor dem Kameraden\u201c \u2013 Grauen? Naja, wie in Morgen-Grauen. Und gleichzeitig eben auch wie in grauenvoll, denn wenn die Nacht ihren Kameraden mal gefunden hat, dann ist es eben mit ihr zu Ende, dann stirbt sie, weil der Tag nunmal das Ende der Nacht und umgekehrt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie passt es dann aber, dass Tag und Nacht mal eines waren?&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.die-bibel.de\/bibeln\/online-bibeln\/lesen\/LU17\/GEN.1\/1.-Mose-1\">Schaut mal hier!<\/a>&nbsp;Nat\u00fcrlich waren Tag und Nacht mal eines. Als es weder eines noch anderes gab, als alles eins war und exakt diesen Zustand ersehnt die Nacht ohne ihn je erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und was hei\u00dft das?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das hei\u00dft, dass es letzten Endes nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht um die Nacht geht, sondern ganz einfach um das menschliche Wesen, das sich seit Anbeginn der Zeiten nach der Zeit vor der Zeit zur\u00fccksehnt und die mag er nun Goldenes Zeitalter, Pr\u00e4historie oder paradiesische Tage nennen. Das Gedicht handelt von Sehnsucht, von echter Sehnsucht \u2013 und das ist eine, die wei\u00df, dass Erf\u00fcllung ihr Tot w\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Lyrik-Analyse von einem der konventionellsten Gedichte, die es so gibt. Ricarda Fuchs: Die Nacht von 1917.<br \/>\nOder war da was?<\/p>\n","protected":false},"author":378,"featured_media":18,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[9,10,8,7],"class_list":["post-17","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-9","tag-gedicht","tag-nacht","tag-ricarda-huch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/users\/378"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17\/revisions\/22"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.phil.hhu.de\/jobel\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}