Jasmin Pfeifer, M.A.

Amusia

— English version below —

Kongenitale Amusie ist eine angeborene Wahrnehmungsstörung, die dafür sorgt, dass Betroffene Tonhöhenunterschiede in Musik und Sprache nicht richtig wahrnehmen können.

Ca. 15% der Bevölkerung halten sich für unmusikalisch bzw. können nicht singen. Amusiker hingegen können Tonhöhenunterschiede aber gar nicht richtig wahrnehmen und nur schlecht unterscheiden oder imitieren. Amusie ist relativ selten: Nur ca. 2% der Bevölkerung sind von Amusie betroffen und sie wird in der Regel nicht diagnostiziert. 

Für meine Studien suche ich immer TeilnehmerInnen, die denken, dass sie amusisch sein könnten. Mögliche Anzeichen können sein:

  • die Unfähigkeit bekannte Melodien ohne Text zu erkennen
  • die Unfähigkeit falsches oder schiefes Singen zu erkennen
  • die Unfähigkeit Noten unterschiedlicher Tonhöhe oder Klangfarbe zu unterscheiden
  • die Unfähigkeit Töne oder Melodien korrekt zu (re-)produzieren
  • die Unfähigkeit Rhythmen produzieren oder unterscheiden zu können

Falls Sie denken, dass Sie amusich sind und Sie Fragen haben oder gerne weitere  Informationen erhalten möchten, können Sie eine E-mail an amusie(at)phil.hhu.de schreiben. Außerdem gibt es weitere Informationen auf der zugehörigen Facebookseite. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit an einem Online-Test teilzunehmen. Die Zugangsdaten können Sie mit einer E-mail an amusie(at)phil.hhu.de erhalten.  

Im Rahmen meines Dissertationsprojektes, welches von der NWO gefördert wurde, habe ich an den Universitäten von Amsterdam und Düsseldorf Amusiker getestet. Ich beschäftige ich mich mit der Sprachwahrnehmung von Amusikern, da diese durch die Schwierigkeiten bei der Tonhöhenwahrnehmung beeinflusst sein kann. 


My research is about Congenital Amusia, a neuro-developmental perception disorder.

Congenital Amusia is an innate disorder that negatively affects auditory perception. It is neither caused by insufficient exposure to music, nor by a hearing deficiency, brain damage or intellectual impairment. While about 15% of the general pupolation ar not musical, i.e. they cannot sing, only abou 2% have congenital amusia.

So far, most research has investigated its influence on music perception. People with congenital amusia (amusics) face lifelong impairments in the musical domain – music can even cause discomfort to them.

Only few studies have looked at the influence of congenital amusia on speech perception and even these have only investigated the discrimination of pitch differences. The aim of my NWO-funded PhD-project was a systematic investigation of the phonetic impairments in congenital amusics. 

If you think that you are unmusical, I am always looking for participants!  Possible symptoms of congenital amusia can be an:

  • inability to recognize familiar melodies without lyrics 
  • inability to recognize out-of-tune singing
  • inability to differentiate notes of various pitches/timbres
  • inability to reproduce a tone  or melody correctly
  • inability to discriminate or reproduce rhythmic patterns 

If you think that you might be amusic or you wnat to know more about amusia, then you can send an e-mail to amusie(at)phil.hhu.de. There is also an online test that you can take. To get the log-in details, also send an e-mail to amusie(at)phil.hhu.de.