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MuVi’s mit Abstand betrachtet

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich nie so richtig mit Musikvideos beschäftigt habe, geschweige denn damit sie als Kurzfilm zu betrachten. Klar ich bin ein Kind der 90er und mit VIVA und MTV aufgewachsen und die Sender liefen teilweise den ganzen Tag im Hintergrund. Trotzdem habe ich nie so richtig die Kunst die dahinter steckt oder gar den Sinn dahinter – abgesehen davon den Song zu promoten, verstanden.

Doch während unserem Gespräch mit Frau Manstetten wurde mein Interesse an den MuVi-Kurzfilmen geweckt.Also schaute ich mir einige MuVi’s an und ich weiß bis heute nicht, was ich davon halten soll. Das Video, indem gezeigt wird, wie ein Wackeldackel entsteht ist für mich nach wie vor kein Musikvideo. Ich bin noch heute der Meinung, dass bei einem Musikvideo die bildliche Ebene mit der physischen Ebene des „Protagonisten“ irgendwie verbunden oder einher gehen muss. Doch hier hatte ich eher das Gefühl, als ob ich mir einen kurzen Clip über die Entstehung eines Wackeldackels bei YouTube ansehe, und der lediglich mit Musik statt mit Moderation unterlegt wurde.

Anders empfand ich es beispielsweise bei dem Lied Introspection. Hier hat für mich alles gepasst. Die Bewegungen der Tänzer, oder die Animationen im Hintergrund waren synchron mit dem Takt der Musik. Bei diesem Lied hatte ich (ich glaube zum einzigen Mal, abgesehen von dem Deichkind Song Wer sagt denn das? das Gefühl, die Bilder begleiten bzw. verstärken die Intention des Songtextes. Weshalb dieser MuVi mir am besten gefallen hat.

Abschließend möchte ich festhalten, dass diese Sektion alles in allem interessant anzusehen war. Vielleicht hat sich auch meinen Blick auf Musikvideos im Allgemeinen etwas verändert – und zwar dahingehend, dass ich offener für Neues werden sollte und es nicht immer der bekannte 0815 Clip sein muss. Ich bin gespannt wie sich dieser Gedanke auf zukünftige Videos/Clips auswirkt!

Eine Antwort auf „MuVi’s mit Abstand betrachtet“

Ich hatte auch nie etwas mit Musikvideos am Hut und sie als Kurzfilme zu betrachten, kam mir überhaupt nicht in den Sinn. Bei "Wer sagt denn das?" war ich ganz froh zumindest den Interpreten zu kennen. Dass der Film gewonnen hat, kam für mich gar nicht überraschend. Finde ich aber etwas enttäuschend, denn es gab meiner Ansicht nach kreativere und man fragt sich auch welche Rolle der Promibonus diverser Cameos ausgemacht hat...

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