Graffiti – Kunstwerk oder Jugendsünde?

Die Universität wird verschönert: ein neues Studierenden Service Center, die Modernisierung der Hörsäle 3A bis 3D, elektronische Anzeigetafeln, ein Relaunch des Webauftritts im neuen CI-Design, schicke Orientierungsschilder auf dem Campus… Ohne Frage: die HHU ist in die Jahre gekommen und die Beauty-Kur tut ihr gut. Bei der Gelegenheit will sie ganz unauffällig eine ihrer Jugendsünden abstreifen: die Graffiti gegenüber der Cafeteria der Philosophischen Fakultät.  Über das Überleben dieser Kunstwerke soll heute im Rektorat entschieden werden.

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HHU CampusExplorer

HHU CampusExplorerIm vorherigen Wintersemester hat das IKM-Team der Philosophischen Fakultät ein aussichtsvolles Projekt gestartet, an dem bisher kontinuierlich weitergearbeitet wurde und das zum Jahreswechsel die Beta-Phase abgeschlossen hat: den CampusExplorer. Ziel des CampusExplorers ist es, den Campus in verschiedenen Bereichen digital zu erfassen und sämtliche Informationen rund um die Universität und das Studium nur einen Click entfernt bereitzustellen. Herzstück der Applikation ist eine dynamische Suche: wo befindet sich die Mensa, das Fundbüro, das Prüfungsamt, der Geldautomat, Hörsaal 3A, das Medienlabor, der Heinrich-Heine-Saal, die Bushaltestelle Universität Mitte, Gebäude 23.02, das Institut für Sprache und Information, die Poststelle, der Roy-Lichtenstein-Saal, der Notarzt, Parkplatz 16a… der CampusExplorer kennt die Antwort und liefert zu den meisten Suchergebnissen neben der exakten Kartenposition zusätzliche Informationen wie beispielsweise die passenden Fahrpläne zu den jeweiligen Haltestellen. Innerhalb der Philosophischen Fakultät kann zusätzlich nach Dozierenden und Mitarbeitern gesucht werden. Wichtige Orte können in der Form von vordefinierten Kurzadressen direkt verlinkt werden, beispielsweise leitet http://cx2.phil.hhu.de/ulb auf die ULB um. Nutzer können selbstständig Marker hinzufügen und diese über eine eigene Kurzadresse veröffentlichen oder weiterleiten. Entstanden ist der CampusExplorer ursprünglich aus einem virtuellen Rundgang über den Campus. Dieser Rundgang wurde erweitert und umfasst mittlerweile nahezu das vollständige Campusgelände. Ganz abgeschlossen ist der geplante Funktionsumfang noch nicht, der CampusExplorer lässt sich aber bereits in der RC-Version prima nutzen. Zur Zeit ist das IKM-Team damit beschäftigt, die Points-of-Interest-Datenbanken zu füttern: falls Sie also einen Point of Interest vermissen oder ein Suchbegriff nicht die gewünschte Antwort liefert, dann ist jetzt genau der richtige Moment, sich an das IKM-Team zu wenden, das dieses Feedback nicht nur gerne entgegen nimmt, sondern auch darauf angewiesen ist, um den CampusExplorer erfolgreich zu vollenden.

Zum HHU CampusExplorer: http://cx2.phil.hhu.de/

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Hochschulentwicklungsplan

Wo kommt die Universität her, wo steht sie, wo will sie hin? Der Hochschulentwicklungsplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist jetzt öffentlich zugänglich und ist ein beachtenswertes Dokument, das auch für die Studierenden durchaus von Interesse ist. Der Download der PDF-Datei ist über diese Seite möglich:
http://www.uni-duesseldorf.de/home/universitaet/weiterfuehrend/hochschulentwicklungsplan.html

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Microsoft Word und Excel kostenlos verfügbar als Office 2010 Starter Edition

Die bisher nur bei einem PC-Neukauf als vorinstallierte Software erhältliche Office 2010 Starter Edition hat Microsoft zur Zeit als Download bereitgestellt und kann kostenlos genutzt werden. Wen die Werbeeinblendungen nicht sonderlich stören und wer die Inhaltslisten-Funktion nicht unbedingt benötigt, der kann hier ein Schnäppchen machen. Die Starter Edition steht nicht direkt auf der Microsoft-Homepage zum Download bereit, sondern ist auf diversen Software-Portalen, unter anderem bei chip.de, verfügbar.

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Nervige Infomails

Möglicherweise ist meine Ansicht diesbezüglich eine Ausnahme, aber mich nerven die ungefragten Infomails, die regelmäßig über den Mailaccount der Uni eintrudeln. Wenn die Studierenden nicht zur Nutzung dieses Accounts gezwungen wären, wäre es wohl auch nicht so tragisch. Aber so hat es eher den Charakter einer Zweckentfremdung: es steht nicht mehr die gesicherte Kommunikation zwischen Universität und Studierenden im Vordergrund, sondern es gilt, möglichst viele Empfänger ungefragt für werbe-ähnliche Interessen zu erreichen. Informationsvermittlung ist begrüßenswert, aber jeder Nutzer sollte selber festlegen können, was letztendlich zugestellt wird und was nicht – so wie es auch bei allen größeren Mail- und Webdienstleistern üblich ist. Ich kenne inzwischen die Campus-Messe und das Studium Universale. Eine Infomail zu Semesterbeginn würde ausreichen. Und wieso greift die Stabsstelle Kommunikation nicht auf zeitgemäße Mittel zurück, wie etwa RSS-Feeds, Mail-Abos oder Twitter? Über diesen Link lassen sich die „Einstellungen für den Ausschluss von Universitäts-Rundbriefen“ zwar ändern, wirklich wirksam sind die Filter aber nicht. Heute kam, vier Tage nach dem ersten Hinweis auf die bevorstehende Campusmesse, gleich eine zweite Mail mit der sehr seriös wirkenden Betreffzeile „MORGEN: Campusmesse!!“ hinterher. Was jetzt noch fehlt, wäre morgen ein „HEUTE: Campusmesse!!!!!!!“. Jaja, ich werde schon vorbei schauen, aber das würde ich auch ohne Mailterror tun.

Stabsstelle Kommunikation

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EtherPad: ein nützliches Teamworking-Tool

Eine kleine Anwendung, die seit kurzem seitens der Phil-Fak bereitgestellt wird, hat vielleicht das Zeug, ganz groß rauszukommen. Der EtherPad-Server ermöglicht es den Studierenden, live und gemeinsam einen zentralen Text zu bearbeiten, beispielsweise um Ideen für das nächste Referat festzuhalten, eine Seminardiskussion online weiter zu führen oder mit vereinter Kraft eine Vorlesung zu protokollieren. Eine Registrierung ist möglich, aber nicht notwendig. Ein TestPad befindet sich hier.

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Das oeconomicum beim Namen genannt

Durchgehend bis Sonnenaufgang brennen nachts die Lichter, vielleicht, um zu verhindern, dass die Baustelle ausgeplündert wird, vielleicht auch nur, damit die Webcam sogar im Dunkeln gute Bilder liefert, aber auf jeden Fall macht das oeconomicum in der Hinsicht seinem Namen nicht unbedingt alle Ehre.

An sich bin ich jedoch positiv überrascht über das neue Gebäude. Etwas am Rande des Campus-Geländes, beißt sich der moderne Stil nicht mit den alten Betonbauten. Die Lage am Teich entpuppt sich als gelungen, nicht zuletzt, weil die grüne Umgebung weitestgehend geschont wurde und erhalten blieb. Zugegeben, wenn auch nicht ökonomisch, die abendliche Beleuchtung hat etwas für sich, und lässt den Campus, wenn man zur späten Stunde noch die UB besuchen muss, nicht ganz so verlassen wirken.

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Das Geld muss raus

Endlich ist es wieder soweit: wir sollen uns auch zu Beginn des Sommersemesterferienlochs 2010 riesig über den Lehrpreis freuen. Bei ca. 1750 Lehrenden wurden im vergangenem Jahr 22 Kandidaten vorgeschlagen – eine traumhafte Rücklaufquote, die eindrucksvoll belegt, für wie immens wichtig dieser Preis zwecks Sicherung der Studienqualität gehalten wird. Es fällt immer leicht, fremdes Geld auszugeben – ob sinnvoll oder nicht. Bekanntlich ist der Überschuss aus den Studienbeitragsgeldern groß, da kommt ein 30.000-EUR-Batzen gut gelegen, um das Ausgaben-Soll zu erreichen. Man munkelt jedoch, es gäbe Universitäten, dort verliehen die Studierenden ihren besten Profs Urkunden, Medaillen oder gar Artefakte wie beispielsweise eine goldene Kreide (nicht wörtlich auffassen!). Und die Empfänger würden sich darüber angeblich nicht weniger freuen.

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